Unser Absolvent Akilan Theivendran im Gespräch

Wie warst du so als Kind?

Ich bin in einer Kleinstadt, unweit von Aachen, nahe der niederländischen Grenze mit meinen Eltern und zwei Schwestern aufgewachsen. Ich war das Nesthäkchen, das immer Streiche spielt und das gern viel ausprobiert hat, egal ob im Sportverein oder bei meinen anderen Hobbys.

 

Was hast du vor den DURCHSTARTERN gemacht?

Ich wollte immer studieren und das vor allem in der Großstadt, ich wusste nur nie so genau was und habe mich letztendlich für BWL in Köln entschieden.

 

Warum wolltest du dich verändern?

Irgendwie war das Studium nicht das Richtige für mich. Neben der vielen Theorie ist das eigenverantwortliche Lernen nicht so mein Ding, daher bin ich nicht so gut zurecht gekommen und hab dann auch den Faden verloren.

 

Was waren deine größten Ängste vor den DURCHSTARTERN?

Ich hatte Angst davor, was die anderen sagen werden, wenn ich mich dazu entscheiden würde, das Studium nicht zu Ende zu machen. Vor allem meine Familie, Freund*innen und Bekannte.
Des Weiteren habe ich mich selbst gefragt: Wäre ich dann gescheitert und wenn Studieren nichts für mich ist, war’s das dann auch gleich mit einer Karriere?

 

Wie ist deine persönliche Erfahrung mit den DURCHSTARTERN?

Für mich waren die Durchstarter genau das Richtige. Die kleinen Gruppen und der persönliche Kontakt zu den Dozenten, die ich immer mit Fragen löchern konnte, waren für mich genau das Setting, das ich gebraucht habe.

 

Wie hast du deinen Job gefunden und wie gefällt er dir?

Während meines Praktikums habe ich direkt meinen zukünftigen Chef kennengelernt. Wir waren von Anfang an auf einer Wellenlänge und haben uns gut verstanden. Nach dem Praxisjahr war dann auch klar, dass er sich fachlich auf mich verlassen konnte und ich gut mit den Kolleg*innen klar komme. Da hat er mir gleich das Angebot gemacht, mich nach bestandener Prüfung übernehmen zu wollen.

 

Was würdest du Studienzweifler*innen sagen, die unglücklich in ihrer aktuellen Situation sind und darüber nachdenken sich zu verändern?

Ich kann nur jedem dazu raten, keine Angst vor diesem Schritt zu haben.
Ich kenne jetzt persönlich den Unterschied zwischen dem Frust, eine falsche Berufswahl getroffen zu haben und einer Ausbildung, die Spaß macht und damit dann auch automatisch erfolgreich zu sein. Vorher habe ich daran gezweifelt, ob ich überhaupt den nötigen Ehrgeiz verfüge etwas durchzuziehen und Karriere zu machen. Jetzt weiß ich, dass das gar kein Problem ist, wenn man einen Beruf hat, den man gerne macht.

 

Wo siehst du dich in 10 Jahren?

Ganz klar als Steuerberater! Entweder als Partner bei meinem jetzigen Chef oder selbständig mit eigener Kanzlei! 😉